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cd & buch tipps
Ich werde immer wieder gefragt, was ich denn so in meiner Freizeit
an Musik höre oder an Büchern lese. Und weil ich gerade, was Literatur
anbelangt, von missionarischem Eifer bin, weil viel zu viele Leute viel zu
viel Schrott lesen, gibt es an dieser Stelle jeden zweiten Monat einen CD- und einen
Büchertipp. Muss man nicht ernst nehmen. Ist alles reine Geschmackssache.
Aber vielleicht hat der eine oder andere Freude dran.
John Updike, "Ehepaare", ro-ro-ro
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Auf John Updike bin ich eher per Zufall gestoßen, als mir meine frühere Schwägerin Andrea Schneider mal zu Weihnachten die "Hexen von Eastwick" geschenkt hat. Normalerweise lese ich keine Bücher, auf denen berühmte Kinofilme basieren. Da bin ich ein bisschen eigen. Aber als mir der Lesestoff irgendwann ausgegangen ist, habe ich mir das Buch doch vorgenommen. Zum Glück. Denn John Updike, mittlerweile leider schon verstorben, ist einer der ganz großen Schriftsteller des vergangenen Jahrhunderts. "Ehepaare" ist in den 1960er Jahren angesiedelt und schildert die Probleme von amerikanischen Mittelklassefamilien, die sich durch Partnertausch und ähnliche neckische Spielchen ergeben. Man kann von Updike unbesehen fast alles lesen. Vor allem die vierteilige Romanfolge "Hasenherz"/"Unterm Astronautenmond"/"Bessere Verhältnisse"/"Rabbit in Ruhe".
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Bisherige Literaturtipps:
Stieg Larsson, "Vergeltung"
Georges Simenon, "Schlusslichter"
Nicolas Fargues, "Nicht so schlimm"
Marten t'Hart, "Das Wüten der ganzen Welt"
Karen Duve, "Taxi"
Nick Hornby, "High Fidelity"
Marina Lewycka, "Kurze Geschichte des Traktors auf Ukrainisch
T.C. Boyle, "Dr. Sex"
Anna Gavalda, "Zusammen ist man weniger allein"
Annegret Held, "Am Aschermittwoch ist alles vorbei"
Louis de Bernières, "Der zufällige Krieg des Don Emmanuel"
Norbert Scheuer, "Kall, Eifel"
Ian McEwan, "Erste Liebe, letzte Riten"
Ronald Reng, "Der Fremdgänger"
Heinz Strunk, "Fleisch ist mein Gemüse"
The Decemberists "The King is dead", Rough Trade/Beggars Group (Indigo)
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Ich habe ein paar jüngere Kollegen beim "Kölner Stadt-Anzeiger", die sich mit Rock- und Popmusik ganz gut auskennen und manchmal gute Tipps für mich haben. So meinte Thomas Schmitz, unser Polizeireporter, ich müsse mir unbedingt mal "The Decemberists" anhören. Habe ich auch getan. Wirklich ein Volltreffer. Die umgehend bestellte CD "The King is dead" ist wirklich großes Kino. Die Herren und Damen sehen zwar ein bisschen seltsam aus, aber die Songs und die Performance sind erstklassig. Die Musik geht in Richtung Countryrock, hat aber auch ein paar irische Elemente. Man hört sich jedenfalls nicht so schnell leid dran.
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Bisherige CD-Tipps:
Dan Bern, "Breathe"
Mumford and Sons, "Sign no More"
Francis Cabrel, "Des Roses et des Orties"
Lyle Lovett, "Step into this House"
Neil Young, "Prairie Wind"
Le Clou, "Live à L'Harmonie"
Stoppok, "Hits 1997-2007"
Marc Cohn, "Walking in Memphis"
Steve Earle, "El Corazon"
John Hiatt, "Stolen Moments"
Luka Bloom, "Innocence"
Bruce Springsteen, "We shall overcome"
Josh Ritter, "Hello Starling"
Dominic Miller, "First Touch"
Carla Bruni, "Quel qu'un m'a dit"
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