Die neue CD ist endlich da!!!

Wenn man das zwölf mal zwölf Zentimeter große Ding vor sich liegen hat, kann man sich als Außenstehender nur schwer vorstellen, wie viel Arbeit in solch einem Silberling steckt. Trotzdem habe ich es wieder geschafft, eine neue CD mit insgesamt zwölf Titeln aufzunehmen, von denen zehn aus meiner Feder stammen. Ich mache den Job ja schon seit Mitte der 1980er Jahre und habe einige Erfahrungen mit dem Texten, Komponieren und Aufnehmen von Liedern.

Diesmal habe ich mir richtig Zeit gelassen. Das letzte Studioalbum mit eigenen Liedern liegt sieben Jahre zurück, sieht man mal von der 2015 veröffentlichten Maxi-CD mit Wibbelstetz ab. Apropos Wibbelstetz: Die Band hat mich bei drei Stücken im Studio begleitet, unser Drummer Jürgen Schroeder war nahezu an allen Tracks beteiligt. Dafür danke ich den Jungs sehr.

Bei der ersten Aufnahmesession im März konnte ich leider nicht mein gewohntes Team an den Start bringen. Dennoch war das Ergebnis der Studioarbeit überragend, nicht zuletzt durch Wilhelm Geschwind am Bass und Rolf Krüger an den Gitarren, die dankenswerterweise kurzfristig eingesprungen waren. Herausragendes hat wieder mal Pete Haaser an Akkordeon und Klavier geleistet. Seine Licks sind einfach Weltklasse.

Das Album ist, so empfinde ich es jedenfalls, eine runde Sache geworden, auch weil Taato Gomez im fernen Wien ein paar geile Arrangements aus dem Hut gezaubert hat, von seinen wunderbaren Chören ganz zu schweigen. Großen Anteil am Gelingen des Unternehmens hatte auch Tonmeister Klaus Genuit. Seine Effektivität und Brillanz sind einfach unbezahlbar. Seit ich mit ihm zusammenarbeite, macht mir die Studioarbeit richtig Spaß. Der Bläsersatz mit den Topkräften Martin Frings, Richard Hellenthal und Uwe Berning hat noch das Sahnehäubchen obendrauf gesetzt.

Das neue Album ist sowohl von der Musik als auch von den Lyrics her ausgesprochen abwechslungsreich. Da wird etwa die Begegnung mit einem alten Schulfreund („Mensch, Charly“) beschrieben, da spottet einer über „den neuen Typ von meiner Ex“ oder bekennt sich dazu, dass er im Suff die Sau rausgelassen hat, sich aber leider an nichts mehr erinnern kann. Kurzum: Meine Lieder sind wie immer voller Emotionen, authentisch und gelegentlich auch ein wenig sarkastisch – so wie sich das für einen gehört, der den Mittelalter-Dichter Francois Villon zu seinen Vorbildern zählt.

Musikalisch bewegen sich die Stücke zwischen Countryrock, Chanson und Folk. Taatos Bläserarrangements bringen auch noch eine Prise Jazz mit ins Spiel. Und natürlich haben wir die Tracks allesamt live eingespielt. Für das letzte Stück "Vincent" haben Pete und ich nicht einmal eine Stunde Aufnahmezeit benötigt. Die Songs gehen allesamt direkt ins Ohr und animieren zum Mitsingen.

Damit auch die Verpackung stimmt, habe ich meinen Kollegen Franz Küpper für die Coverfotos engagiert. Es ist nicht leicht, einen alten Zausel wie mich gescheit abzulichten. Franz hat ein unfassbar geiles Foto geliefert, das von meine Freundin Silke Wippenbeck noch designtechnisch veredelt wurde.

So, und jetzt kann das Ding unter die Leute. Uff, geschafft!

 

 

 

Valentin ante portas

Wenn ich in den letzten vier Jahren meinem Sohn Valentin vorschlug, sich doch mal wieder die Gitarre zu schnappen, erntete ich stets ein mitleidiges Lächeln. Nach drei Jahren Gitarre-Unterricht hatte er keinen Bock mehr und konzentrierte sich anschließend mit Erfolg auf Basketball. Ich hatte schon fast die Hoffnung aufgegeben, ihn für die Musik zu begeistern, als er nach den Herbstferien 2016 zu mir kam und mir einige Akkorde auf dem Klavier vorspielte. Seither ist er "auf Droge", klimpert jeden Tag auf der Gitarre und löchert mich, wie er dies und das spielen sollte. 
Wir hatten sogar schon einen gemeinsamen Auftritt beim Konzert seiner Abi-Jahrgangsstufe. Der Junge hat eine klasse Stimme, keine Angst vorm Publikum und stellt sich beim Gitarrespielen ziemlich geschickt an. Wenn er dran bleibt an der Sache, werden wir ihn in Kürze als Gast in meinen Konzerten zu sehen kriegen. Darauf freue ich mich schon sehr. Fehlt nur noch, dass meine Tochter Janina sich endlich auch auf die Bühne traut. Sie ist eine talentierte Songwriterin.

Wenn ich in den letzten vier Jahren meinem Sohn Valentin vorschlug, sich doch mal wieder die Gitarre zu schnappen, erntete ich stets ein mitleidiges Lächeln. Nach drei Jahren Gitarre-Unterricht hatte er keinen Bock mehr und konzentrierte sich anschließend mit Erfolg auf Basketball. Ich hatte schon fast die Hoffnung aufgegeben, ihn für die Musik zu begeistern, als er nach den Herbstferien 2016 zu mir kam und mir einige Akkorde auf dem Klavier vorspielte. Seither ist er "auf Droge", klimpert jeden Tag auf der Gitarre und löchert mich, wie er dies und das spielen sollte. Wir hatten sogar schon einen gemeinsamen Auftritt beim Konzert seiner Abi-Jahrgangsstufe. Der Junge hat eine klasse Stimme, keine Angst vorm Publikum und stellt sich beim Gitarrespielen ziemlich geschickt an. Wenn er dran bleibt an der Sache, werden wir ihn in Kürze als Gast in meinen Konzerten zu sehen kriegen. Darauf freue ich mich schon sehr. Fehlt nur noch, dass meine Tochter Janina sich endlich auch auf die Bühne traut. Sie ist eine talentierte Songwriterin.

Meine Sommerreise nach Schweden

Großes Kino: Bei meinem Auftritt in Tostared Schweden wurde ich zeitweise von der großartigen Lydie Auvray am Akkordeon begleitet.

Großes Kino: Bei meinem Auftritt in Tostared Schweden wurde ich zeitweise von der großartigen Lydie Auvray am Akkordeon begleitet.

Mittsommerfeiern in Schweden sind auch was fürs Auge.

Mittsommerfeiern in Schweden sind auch was fürs Auge.

Vor einigen Jahren bin ich wieder in Kontakt mit meiner Jugendfreundin Petra Oltersdorf getreten. Die lebt seit einigen Jahren mit ihrem Mann Ernst Hupke, einem Maler und Bildhauer, in Schweden. Aus Jux und Dollerei habe ich mal gesagt, ich käme in den Norden, wenn sie mal ein größeres Fest organisieren würde. Und siehe da: Petra hat Wort gehalten. Zusammen mit ihren Freunden Bärbel und Theo haben die Hupkes ein privates Musikfestival auf die Beine gestellt. Und dazu haben sie mich und meine Liebste eingeladen. Wir haben eine wundervolle Woche in Tostared, einem Dorf in der Nähe von Göteborg, verbringen dürfen.

Dabei haben wir nicht nur die großartige Akkordeonistin Lydie Auvray kennen gelernt, sondern auch noch weitere nette Leute aus der Schweiz, aus Schweden und natürlich in erster Linie aus dem Rheinland. Ein Höhepunkt war die Mitsommerfeier mit vielen hübschen deutschen und schwedischen Mädchen, die mit Blumenkränzen auf dem Kopf um den Maibaum (siehe Bild unten) getanzt sind. 

In der 1980er Jahre hatte ich mir eine Live-Platte von Hannes Wader gekauft, die ich rauf und runter gespielt habe. Darauf war auch Lydie Auvray zu hören, die schon mit allen Großen der deutschen Liedermacher-Szene aufgetreten ist. Was lag näher, als zwei Wader-Songs gemeinsam zu spielen. Das Publikum, etwa zur Hälfte bestehend aus Freunden und Bekannten der Organisatoren und zur anderen Hälfte aus Einheimischen, war begeistert. 

Schweden war in jedem Fall eine Reise wert, nicht wegen der vielen interessanten Begegnungen, sondern vor allem wegen der schönen Landschaft dort oben. Wegen des Wetters muss man nicht unbedingt dorthin fahren. Es ist halt nicht die Côte d'Azur.




 
Es ging immer rund um den Maibaum.

Es ging immer rund um den Maibaum.

Auch meine Liebste hatte sich mit Blumen aufgehübscht.

Auch meine Liebste hatte sich mit Blumen aufgehübscht.

Mein Roman "Landlust"

Seit März 2015 ist mein Erstlingswerk "Landlust" auf dem Markt. Am einfachsten ist das Buch über mich zu beziehen. Einfach in den "Shop" gehen und bestellen. Der Versand erfolgt umgehend ohne Verpackungs- und Portokosten.
Weitere Informationen zum Buch selbst und zum Autor findet man unter der Rubrik "Roman Landlust".   

Die nächsten Konzerte

Aug31

Mit Wibbelstetz Schiffstour

Fahrgastschiff "Stella Maris", Schwammenauel, 52396 Heimbach

Ich weiß nicht mehr, wie oft wir inzwischen schon mit Wibbelstetz auf dem Rursee konzertiert haben. Ich denke, wir müssten bei weit mehr als zehn Mal angelangt sein. Es ist immer wieder klasse, die wunderbare Landschaft dieser Eifelregion langsam an sich vorbeiziehen zu lassen und gleichzeitig ordentlich abzurocken. Offenbar haben auch die Fans an dieser reizvollen Location Spaß. Die letzten Male war es immer ordentlich voll. Karten gibt es bei der Rurseeschiffahrt unter 02446-479.

www.rurseeschifffahrt.de

Sep20

Günter Hochgürtel - solo (Französischer Abend)

Kulturtreff 69, Hengebachstraße 69, 52595 Heimbach

Auf der wundervollen Kleinkunstbühne des Kulturtreffs 69 in Heimbach habe ich bisher schon drei Mal gestanden. Immer vor vollem Haus. Rita und Karl-Heinz Augustyniak, die Eigentümer, haben die Location mit einem anspruchsvollen Programm ans Laufen gekriegt. Das verdient in jedem Fall Hochachtung. Diesmal werde ich im Kulturtreff einen französischen Abend anbieten mit bekannten Chansons von Brel über Moustaki bis Becaud. Es gibt auch Texte zum Mitsingen. Karten kann man im Vorverkauf unter khagk@gmx.de bestellen.

Oct18

Günter Hochgürtel -solo

Gaststätte Sleidanuseck, Am Markt 16, 53937 Schleiden

In kleinen Kneipen zu spielen vor einem überschaubar großen Publikum macht mir nach all den Jahren immer noch Spaß. Eine Gelegenheit, mit dem Publikum auf Tuchfühlung zu gehen, bietet sich mir im Sleidanuseck, das jetzt von Otto Sajonskowski und seiner Frau betrieben wird. Hat 2018 schon super geklappt. Der Eintritt ist frei, der Hut geht rund. Reservierungen unter 02445-8539967.

Nov6

Günter Hochgürtel - Solo

Restaurant Schnabuleum, Laufenstraße 118, 52156 Monschau

Bei Gourmet-Abenden zu spielen, ist immer eine besondere Herausforderung, weil man nie weiß, ob die Gäste wegen mir, also wegen der Musik, oder aber wegen der gute Küche, in diesem Fall wegen des Schnabuleums, gekommen sind. Seit 2008 bin ich bisher zehn Mal im kleinen Gasthaus direkt an der bekannten Monschauer Senfmühle aufgetreten. Und es hat jedes Mal prima geklappt. Chefin Ruth Breuer und ihr Team haben die Sache mit dem Servieren des Drei-Gänge-Menüs perfekt drauf. Reservierungen unter 02472-909840 oder 2245.

www.senfmuehle.de

Nov22

Günter Hochgürtel - Solo

Kulturzentrum Köllenhof, Auf dem Köllenhof , 53343 Wachtberg

Ein fester Termin in meinem Jahreskalender ist das Konzert im Köllenhof, Kulturzentrum der Gemeinde Wachtberg. 2013 habe ich dort einen französischen Abend mit Weinprobe gestaltet. Diesmal ist wieder mein gewohntes Programm mit eigenen Liedern, Chansons und Songs an der Reihe. Marlies Frech, die Kulturbeauftragte der Gemeinde, wird wie immer dafür sorgen, dass die Hütte voll wird und ich perfekte Arbeitsbedigungen vorfinde. Im Raum Wachtberg habe ich mittlerweile sogar so etwas wie eine kleine Fangemeinde. Karten gibt es bei Marlies unter 0228-9544176.

www.wachtberg.de

War mir eine Ehre, bei Marie-Luise Marjan auf deren 75. Geburtstag zu musizieren. Hat Riesenspaß gemacht.

War mir eine Ehre, bei Marie-Luise Marjan auf deren 75. Geburtstag zu musizieren. Hat Riesenspaß gemacht.

Geburtstagsfete bei Mutter Beimer

 Wenn mir vor 30 Jahren, als ich noch sonntagsabends regelmäßig die "Lindenstraße" geguckt habe, jemand gesagt hätte, dass ich irgendwann mal bei Mutter Beimer auf dem 75. Geburtstag spielen würde, ich hätte ihn für verrückt erklärt. Aber das Leben ist nun mal verrückt, und so bin ich tatsächlich auf dem Wiegenfest von Marie-Luise Marjan gelandet, wo es viele nette Leute und jede Menge zu essen und zu trinken gab. Auf Anweisung des Geburtstagskinds musste ich mit meiner Performance warten, bis die Dämmerung einbrach. "Wegen der Stimmung", meinte Marie-Luise, die ja in der ganzen Republik und darüber hinaus als "Mutter Beimer" ein Begriff ist.

 Und nach ein paar Aufwärm-Chansons, selbige hatte Marie-Luise sich ja eigens gewünscht, kam die Feier kurz vor ihrem Ende noch richtig in Schwung. "Mutter Beimer" tanzte mit ihrem Ex Joachim Luger auf nackten Füße, der Rest der Festgesellschaft folgte ihnen auf dem Fuß und schwofte zu "Azzurro". Das exquisite Haus im Turm in Rhöndorf bot eine prima Location für die mit allerlei Prominenz gespickte Feier. Die Verbindung zu Marie-Luise verdanke ich meinem Eifel-Gäng-Kollegen Ralf Kramp, der mit ihr seit langem befreundet ist. "Da wirst Du ja demnächst in der Lindenstraße auftreten", unkten schon einige Leute, als sie von meinem Gastspiel erfuhren. Werde ganz sicher ich nicht. Ich bleib beim Musikmachen. Das kann ich am besten.
 

Wibbelstetz mit neuen Liedern


Zum 30-jährigen Bestehen der Eifelrockband kommen gleichzeitig zwei CDs auf den Markt

Etwas mehr als zehn Jahre ist es her, dass die Eifelrockband „Wibbelstetz“ ihr letztes offizielles Studioalbum unter dem Titel „De Kopp voll Dröhm“ veröffentlichte. Seither war es vor allem Vordenker und Frontmann Günter Hochgürtel, der nacheinander drei Soloalben herausbrachte – auch mit Unterstützung seiner Wibbelstetz-Cracks Jürgen Schroeder, Linus Krämer, Georg Zwingmann und Michael Metzele.

„Nach rund 100 Liedern in Eifeler Mundart wollte ich einfach mal etwas anderes ausprobieren“, so die Erklärung von Hochgürtel. Aber zum Bandjubiläum – Wibbelstetz wird in diesem Jahr 30 Jahre alt – sollte es wieder neue Songs in Dialekt geben. Ein komplettes Album ist es zwar nicht geworden, aber die neue Maxi-CD mit dem Titel „…ansonsten in Bestform“ wartet mit sechs frischen Aufnahmen auf, die an beste „Wibbelstetz“-Zeiten erinnern.

Songschreiber Günter Hochgürtel hat sich zum Beispiel von den anhaltenden Missständen auf der Bahnlinie Köln-Trier zu einem bissig-ironischen Lied inspirieren lassen. „Möt der Bahn“ heißt das eingängige Countryrock-Stück, das vielen Bahnkunden aus tiefster Seele sprechen dürfte. Zum Schmunzeln ist auch das musikalische Porträt eines faulen Schmarotzers, der in Gestalt von „Schwore Hepp“, um die Ecke gebogen kommt.

Dass jeder Mensch, egal ob reich oder arm, schwarz oder weiß, klein oder groß irgendwann einmal von der Lebensbühne abtreten muss, hat Günter Hochgürtel im Song „Du kanns hühle, du kanns flooche“ sehr einfühlsam verarbeitet. Der Titel wird auf der Maxi-CD von Bassist Georg Zwingmann interpretiert. Trotz der drei Jahrzehnte, in denen Wibbelstetz inzwischen schon im Rheinland unterwegs ist, haben Hochgürtel und Co. längst noch nicht genug, was mit dem Song „Setz die Segel“ eindrucksvoll zum Ausdruck gebracht wird.

Und schließlich gibt es mit „Ring of Fire“ und „Me and Bobby Mc Gee“ noch zwei englischsprachige Klassiker aus dem Liveprogramm – in einer mitreißenden Cajun-Version, die bei den Konzerten regelmäßig für große Begeisterung bei den Fans sorgt.  Eingespielt wurde die CD im renommierten Hansahaus-Studio in Bonn. Am Mischpult saß der dreifache Grammy-Gewinner Klaus Genuit.

Wer es lieber mit den früheren Hits der Eifelrockband hält, darf sich ebenfalls freuen. Die 18 besten Stücke der ersten drei CDs, unter anderem Hits wie „Nempt mich möt“, „Börjemeeste Nieres“ oder „En der ahle Kaschemm“, wurden auf einer neuen CD unter dem Titel „Die wilden Jahre“ zusammengefasst. Womit auch der Klassiker „Hehm john“, wieder auf CD erhältlich ist.

Beide Neuerscheinungen sind über die Homepage www.wibbelstetz erhältlich oder aber als Downloads im Internet.


 

 

Email-Adressen