Der neue Roman ist da!
“Nicht mit Britt” ist mein dritter Streich
Mein neues Werk hatte ich bereits 2020 begonnen, während der Pandemie jedoch erst einmal auf Eis gelegt, um meinen zweiten Roman “Zweimal Orient und zurück” zu schreiben und zu veröffentlichen. Er hat sich fast ebenso gut verkauft wie der Vorgänger “Landlust”.
Im neuen Roman geht es um eine unkonventionelle Bürgermeisterin, die von Unbekannten mit einem Sexvideo erpresst wird und deshalb schweren Herzens zurücktreten muss. Allerdings gibt sich die taffe Dame nicht so schnell geschlagen und knöpft sich nacheinander die Männer vor, die sie hinter dieser fiesen Intrige vermutet. Die spannende Story spielt diesmal wieder im Rheinland, wo ich mich ja auch am besten auskenne. Weil die Protagonistin bei ihrem Rachefeldzug von einem leicht verpeilten Journalisten namens McFisch unterstützt wird, konnte ich meine langjährige Erfahrung als Zeitungsmann in der Kommunalpolitik beim Schreiben wunderbar einbringen.
Es gibt in der Geschichte auch einen längeren Abstecher ins Cilento, einer Gegend südlich der Amalfiküste in Italien. Zwar habe ich diesmal keine wahre Begebenheit zu Papier gebracht, sondern mich von meiner Phantasie leiten lassen. Aber dennoch werden euch einige Figuren des Romans durchaus bekannt vorkommen. Mehr Infos gibt es noch unter der Rubrik “Meine Romane”.
Das Buch kann man über diese Homepage unter Shop direkt beim mir bestellen oder per E-mail unter guenter.hochguertel@t-online.de, auf Wunsch auch mit Widmung. Außerdem ist der Roman in allen Buchhandlungen sowie als E-Book auf allen Kanälen erhältlich.
Wibbelstetz stellt die neue CD vor
Gefördert durch

Auftakt zum 40-jährigen Bestehen der Eifelrockband
Im kommenden Jahr kann die Eifelrockband Wibbelstetz auf ihr 40-jähriges Bestehen zurückblicken. Der Startschuss dieser ungewöhnlichen Musikformation fiel im Dezember 1984, als Günter Hochgürtel und Linus Krämer als Mundart-Duo „Wibbelstetz“ bei der Eröffnung der Ausstellung einheimischer Künstler in Mechernich ihr Debüt gaben.
Jetzt, vier Jahrzehnte später, machen die beiden Musiker immer noch gemeinsame Sache und haben zusammen mit ihren Bandkollegen Jürgen Schroeder (Schlagzeug), Michael Metzele (E-Gitarre) und Rolf Krüger zum außergewöhnlichen Jubiläum eine neue CD herausgebracht. Das Album, das erste seit einer halben Ewigkeit, wird am Sonntag, 24. November 2024, 18 Uhr, im Rahmen des Jahresabschlusskonzerts von Wibbelstetz im Naturzentrum Nettersheim vorgestellt. Tickets gibt es im Vorverkauf (02486-1246) und an der Abendkasse.
In der ersten Hälfte des Konzerts werden die Songs der CD zu hören sein, danach gibt es dann eine geballte Ladung der größten Hits der Band. Die lange Pause zwischen der letzten und der neuen CD hatte damit zu tun, dass Bandleader und Songwriter Günter Hochgürtel sich mehr dem Hochdeutschen verschrieb, weil sich seiner Wahrnehmung nach kaum noch jemand unter Vierzig für Eifeldialekt interessierte. „Erst als ich mit Landrat Markus Ramers die Initiative Mir kalle Platt ins Leben gerufen habe, wurde mir bewusst, wie wichtig und vor allem wie wundervoll unser Platt doch ist“, erinnerte sich Hochgürtel. Für ihn stand zu diesem Zeitpunkt fest, dass er wieder eine CD mit Mundartliedern aufnehmen und dabei auf die bewährten Kräfte seiner Wibbelstetz-Kollegen zurückgreifen würde.
Und so versammelte er seine Musiker im März und im September 2024 im renommierten Hansahaus-Studio in Bonn, um die neuen Lieder einzuspielen. „Eigentlich macht das Projekt wirtschaftlich wenig Sinn, denn CDs lassen sich nur noch schwer verkaufen und mit Mundart-Songs schon mal gar nicht“, gab der Bandleader zu. „Aber wir haben es trotzdem durchgezogen, und die Jungs haben einen Riesenjob gemacht.“
Auf der CD finden sich ganz unterschiedliche Titel wie „Möt de Bahn“, ein Lied über die Beschwernisse von Zugreisen, oder „Menge Schwore Hepp“, das von einem notorischen Schmarotzer handelt. Günter Hochgürtel, der alle Songs komponiert und getextet hat, blickt auf seine Kindheit („Ongerm Ühleberg“) und Jugend („Bahl att janet mieh wohr“) zurück, macht sich über seine Stellung im sozialen Umfeld lustig („Sujet von ejal“) und singt von Leuten, die sich mit dem Altwerden schwertun („De drette Plöck“). Aber es geht auch um den Tod eines geliebten Menschen („Bester Freund“), um die stetige Sorgen von Eltern um ihre Kinder („Am Engk witt alles joot“) und um den Sohn eines Eifelbauern, der lieber Seemann sein will als den väterlichen Hof zu übernehmen („Hey Mama“).
Musikalisch ist die CD stark im Countryrock amerikanischer Prägung verwurzelt, dessen Rhythmus unmittelbar in die Beine fährt, immer mal wieder unterbrochen von gefühlvollen Balladen ganz wie man es von Wibbelstetz gewohnt ist. Positiv bemerkbar hat sich bei den Aufnahmen gemacht, dass die Bandmitglieder seit Jahrzehnten gemeinsam auf der Bühne stehen und sich musikalisch blind verstehen.
Das neue Album kann man online über die Homepage www.guenter-hochguertel.de beziehen. Im Frühjahr sind die Titel dann auch über Spotify und alle übrigen Download- und Streamingportale verfügbar.
Monsieur le Troubadour auf Tour de France
Vor zwei Jahren habe ich mit meiner Liebsten Urlaub in der Weingegend Medoc nördlich von Bordeaux in Südwestfrankreich gemacht. Wir wohnten bei unseren Freunden Walburga und Dieter, die dort ein Ferienhaus haben. An zwei Abenden habe ich damals Konzerte für deren Freunde gegeben, eines für die Deutschen und eines für die Franzosen – beide Auftritte im Garten waren sehr stimmungsvoll und erfolgreich.
Dabei kam mir der Gedanke, bei nächster Gelegenheit mal eine „Tour de France“ zu machen und überall in Frankreich, wo ich Freunde oder Bekannte habe, ein kleines oder größeres Konzert zu geben – ganz egal ob privat irgendwo auf einer Gartenterrasse oder aber öffentlich mitten auf dem Marktplatz.
Diesen Plan habe ich jetzt tatsächlich umgesetzt. Vom 4. Juli an habe ich im Verlauf von knapp drei Wochen an acht verschiedenen Orten in Frankreich ein Konzert mit bekannten französischen Chansons wie „La Mer“, „L’important c’est la rose“ oder „La maladie d’amour“ gespielt. Unter anderem in den Partnerstädten Bourg St. Andéol (Monschau), Fougéres (Bad Münstereifel) und Carqueiranne (Weilerswist), wo ich auch schon mit meiner Band Wibbelstetz oder als Solist aufgetreten bin. Wir sind mit dem Wohnmobil rund 4000 Kilometer durch Frankreich gereist. Beginnend in St. Amans les Eaux bei Lille ging es über die Bretagne an die Loire, von dort ins Medoc und weiter an die Côte d’Azur. Über die Provence und das Ardeche fuhren wir schließlich wieder zurück in die Heimat – mit vielen positiven Eindrücken von Land und Leuten und einer Menge neuer Freundschaften.
Wer mehr über meine Tour de France wissen will, findet weitere Infos unter entsprechenden Button oben in der Leiste.